6 Auslösefaktoren



Rhizarthrose ist Daumenarthrose, genauer Arthrose des Mittelhandgelenks (Trapez-Metakarpalgelenk). Diese Erkrankung betrifft vor allem Frauen über 50 Jahren. Daumenarthrose beginnt sehr oft an der dominanten Hand, in den meisten Fällen sind jedoch beide Hände betroffen. Die Ursache kann sich aus mehreren Faktoren zusammensetzen: Genetische Faktoren, die Menopause oder die Wiederholung von bestimmten Bewegungen scheinen ihr Auftreten zu begünstigen. Entdecken Sie die 6 ins Gewicht fallenden Faktoren der Rhizarthrose, um ihnen besser entgegenwirken zu können.

 

Die 6 wichtigsten Faktoren, die das Auftreten von Daumenarthrose begünstigen

  1. Altersbedingt: In der Tat sind Personen über 50 meist anfällig für Rhizarthrose. Der Grund dafür ist leicht zu verstehen: das Alterungsprozess betrifft den gesamten Körper. Dies gilt auch für Knorpelelemente, die mit der Zeit ganz natürlich abgenutzt werden. Die Folge vom solchen Verschleiß des Knorpels ist die unmittelbare Reibung beider Knochen im Gelenk: zwischen dem Großen Vieleckbein (Trapezius) und dem Mittelhandknochen (Metacarpali). Dadurch entstehen mit der Zeit Schmerzen im Daumensattelgelenk
  2. Hormonell, vor allem in der Menopause: bedauerlicherweise wieder vorrangig bei Frauen. Die Östrogenproduktion begünstigt den gesunden Erhalt von Knorpel. Mit wachsendem Alter nimmt diese natürlich ab, so dass Arthrose im Allgemeinen und hier Rhizarthrose sich leichter entwickeln kann. 
  3. Genetisch (familiäre Veranlagung). Wenn eine Person in Ihrer Familie an Daumenarthrose leidet, ist die Möglichkeit, dass Sie diese Erkrankung auch bekommen, groß. Es steht Ihnen frei, sich bei ihr zu beschweren!
  4. Schwere Handarbeit. Wenn Sie in Ihrer Jugend handwerkliche Tätigkeiten wie tischlern, nähen, Gartenarbeit usw. ausgeführt haben bzw. ausführen, kann die Wiederholung einer einzelnen Bewegung Ihr Daumengelenk schädigen. Dazu kommen noch Bedingungen der Schwerstarbeit: Kälte und Feuchtigkeit sind ebenso Risikofaktoren.
  5. Traumatisch (z. B. Folgen von Brüchen/Verstauchungen). Wenn Sie in der Vergangenheit Probleme mit Ihrem Daumen hatten, wie z. B. einen Bruch oder eine Verstauchung, und wenn Ihre Reha nicht optimal war, kann es sein, dass sich dies später durch Arthrose des Daumens auf Ihr Gelenk auswirkt.
  6. Überbeweglichkeit (Hyperlaxität) des Gelenks. Wenn Ihre Gelenke entsprechend „hochflexibel“ sind, wirkt sich das mit zunehmendem Alter auf die Gesundheit des Daumensattelgelenks auch aus.

Lösungen zur Reduzierung der Auslösefaktoren von Rhizarthrose/ Daumenarthrose: 

Egal aus welchem Grund Sie an Arthroseerscheinungen leiden, bietet EPITACT® schmerzlindernde Daumenorthesen für Beschwerde von Rhizarthrose. Die zwei Modelle von Orthesen von EPITACT® verfolgen zwei unterschiedlichen Zielen im Falle von Daumenarthrose: die starre Ruheorthese* ist speziell für eine Anwendung nachtsüber bzw. in Ruhezeiten für die Hand entwickelt worden. Das Daumensattelgelenk wird damit immobilisiert und die Schmerzen werden somit reduziert. Die flexible Aktivitätsorthese* ist für Tragen tagsüber bzw. während aktiven Tätigkeiten, die Handmobilität erfordern, vorgesehen. Die Handbeweglichkeit wird gesichert und die Funktionsfähigkeit der Hand - speziell die Greifbewegung - bewahrt, während die Schmerzen gemindert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ursachen der Arthrose und die Faktoren, die ihren Beginn und/oder ihr Fortschreiten begünstigen, unterschiedlich sind. Wenn Sie wissen, wie Sie sie erkennen können, lassen sie sich damit besser umgehen! 

Zusätzlicher Artikel: 7 Tipps zur Bekämpfung von Rhizarthrose

* Diese Produkte sind Medizinprodukte der Klasse I, die gemäß diesen Vorschriften die CE-Kennzeichnung tragen. Lesen Sie vor dem Gebrauch die Anweisungen sorgfältig durch. Hersteller: Millet Innovation 05/2020.

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